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Lachter
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Das (auch der oder die) Lachter (auch: Berglachter, AbkĂźrzung: Ltr., Lr., Symbol: °cite-ref-frank-1-0[1]) war ein im Bergbau Ăźbliches LängenmaĂ. Je nach Bergbauregion und Zeit lag die Länge eines Lachters zwischen etwa 1,8 m und 2,1 m. Er diente vor allem zur Angabe von Teufen (Tiefen im Bergbau), zur Messung des Stollenvortrieb, zur Festlegung von Grubenfeldern und anderen bergbaulichen Abmessungen. In den meisten deutschsprachigen Bergrevieren war es das wichtigste LängenmaĂ.
Contents
⢠Messinstrumente
⢠Geschichte
⢠Anhalt
⢠Bayern
⢠PreuĂen
⢠Sachsen
⢠BerglachtermaĂe
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Einzelnachweise
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Definition und Unterteilung
Ein Lachter entsprach etwa dem MaĂ, welches ein Mann mit ausgestreckten Armen umfassen konnte. Damit war es etwas grĂśĂer als das Klafter (ca. 1,8 m).
Das Lachter wurde â mit regionalen Unterschieden â in die Einheiten Achtel (auch Spann, Gräpel oder GrĂśbel genannt), (Lachter-)Zoll, Primen (auch Prinen genannt) und Sekunden eingeteilt.
Im 19. Jahrhundert setzte sich die Einteilung nach dem Dezimalsystem durch:
⢠1 Lachter = 10 Lachterfuà = 100 Lachterzoll = 1000 Lachterlinien
Messinstrumente
Je nach Anwendungszweck standen mehrere Messinstrumente zur VerfĂźgung.
⢠Die Lachterschnur hatte eine Länge von 10 oder 12 Lachtern. Knoten markierten den Lachterabstand. Gefertigt war sie ursprĂźnglich aus Hanfseil. Georgius Agricola bemängelte dies, da es bei Feuchtigkeit zu einer Längung des Seils kam. Deshalb Ăślte man das Seil oder ging später zur Fertigung aus Lindenbast Ăźber. Da Ungenauigkeiten bei Zug weiterhin nicht ausblieben, diente die Schnur schlieĂlich nur noch zum Spannen einer geraden Strecke, an der entlang mit einem Lachterstab gemessen wurde.
⢠Die Lachterkette war eine aus Messing- oder Eisendraht gefertigte Kette mit einer Länge von 5 oder 6 Lachtern. Im Abstand von einem Achtel waren kleinere und im Abstand von einem halben und ganzen Lachter grĂśĂere Ringe angebracht.
⢠Der Lachterstab, auch Lachterlatte genannt, hatte genau die Länge eines Lachters bei einem Durchmesser von etwa 2 Zoll. Gefertigt war er aus gut trockenem Holz (z. B. Tanne). An seinen Kopfenden waren Metallplatten angebracht und auf dem Stab Feinunterteilungen in Achtel, Zoll und Primen sowie Kerben zum Auflegen auf die gespannte Lachterschnur. Der Lachterstab wurde meist von den Markscheidern und Bergmeistern verwendet. Lachterstäbe waren als Normal zur Eichung bei den Bergämtern hinterlegt.
⢠Das Lachtermaà hatte die Länge eines halben Lachters in Stockform und wurde vor allem von Steigern und Berggeschworenen verwendet.
Geschichte
Das MaĂ findet sich bereits im 1077/1081 verfassten Annolied, wo der Turm zu Babel als âvieri dusent lafterin hohcâ beschrieben wird.cite-ref-weigand-5-0[5]cite-ref-drw-6-0[6] Später verfachlichte sich der Begriff zu einem rein bergmännischen LängenmaĂ.cite-ref-besch-7-0[7] Schon im 13. Jahrhundert wird im Iglauer Bergrecht hierauf basierend die Erbstollengerechtigkeit definiert,cite-ref-cds-280-8-0[8] wie auch nachfolgende Bergordnungen das MaĂ zur Festlegung der Grubenfelder verwendeten. Ab 1500 wird die Länge des Lachters genauer definiert, wie in der Annaberger Bergordnung.cite-ref-bo-1509-9-0[9] Die Definitionen schwanken nicht nur von Bergrevier zu Bergrevier deutlich, sondern auch die Quellen geben unterschiedliche MaĂe an. Beispielsweise verĂśffentlicht der Sachse Georgius Agricola noch 1556 ein MaĂ von 6 Werkschuh (FuĂ), obwohl die sächsischen Bergordnungen schon Jahrzehnte vorher 3½ Ellen (entspricht 7 FuĂ) anordneten.
Im 17. Jahrhundert gibt es erste vergleichende Beschreibungen.cite-ref-voigtel-10-0[10] LandesĂźbergreifende BemĂźhungen zu einer Vereinheitlichung sind im 18. Jahrhundert nachweisbar, so 1734 in Sachsen, 1756 in Ăsterreich-Ungarn und 1780 in PreuĂen. Diese bezogen sich allerdings auf die Basiseinheiten Elle oder FuĂ und scheiterten vorerst. 1780 definierte PreuĂen ein einheitliches Lachter.
Einen groĂen Einfluss auf die folgende Vereinheitlichung hatte die Definition des Meters in Frankreich ab 1793 als natĂźrliches MaĂ. Der Prozess wurde noch verstärkt durch den militärischen Erfolg von Napoleon Bonaparte und die hierbei entstandenen Allianzen. Bei der Durchsetzung handelte es sich allerdings um einen langwierigen und uneinheitlichen Prozess. Viele Staaten Ăźbernahmen zumindest das Dezimalsystem, statt des schlecht zu rechnenden Duodezimalsystems. Eine âMetrisierungâ des Lachters gab es in der Rheinpfalz und in Sachsen, sowie in Baden, hier allerdings als 3 m lange Rute.
Im Norddeutschen Bund wurde seit 1868 ein einheitliches, metrisches System vorbereitet und zum 1. Januar 1872 mit der GrĂźndung des Deutschen Reichs eingefĂźhrt. Das Lachter wurde nachfolgend noch verwendet, zumal die alten Einheiten erst 1893 endgĂźltig auĂer Kraft gesetzt wurden.cite-ref-mintrop-11-0[11] In bergbauhistorischen Beschreibungen wird das Lachter weiterhin verwendet, zumal der räumliche und zeitliche Bezug oft Unsicherheiten an der korrekten Umrechnung lässt.
Regionale Unterschiede
Wie andere MaĂe auch, so war das Lachter in verschiedenen Regionen unterschiedlich groĂ, konnte aber auch innerhalb derselben Region Veränderungen erfahren. DarĂźber hinaus konnte es Unterschiede zwischen verschiedenen Bergrevieren innerhalb eines Territoriums geben. Die Angabe und Verwendung von Umrechnungswerten ist daher nur dann sinnvoll, wenn sicher bekannt ist, wo und fĂźr welchen Zeitrahmen die Werte galten.
Anhalt
In Anhalt, das aus mehreren kleinen FĂźrstentĂźmer bestand, herrschte nennenswerter Bergbau nur im Unterharz in den Revieren von Harzgerode, Gernrode und Tilkerode. Anfangs Ăźbten noch alle FĂźrsten das Bergregal gemeinsam aus, verzichteten jedoch im Zeitraum 1726/1742 zugunsten von Anhalt-Bernburg. Bergamtssitz war bereits seit Ende des 16. Jahrhunderts Harzgerode.cite-ref-ddb-harzgerode-12-0[12] Das Harzgeroder Lachter maĂ 7 alte anhaltinische FuĂ, was 2,041 m entspricht. Am 19. Januar 1840 trat Anhalt-Bernburg dem Deutschen MĂźnzverein bei und Ăźbernahm die preuĂischen MaĂe und Gewichte.cite-ref-pierer-anhalt-13-0[13]
Baden und WĂźrttemberg
Im Zuge der Mediatisierung verloren 1806 die badischen FĂźrstentĂźmer ihre Selbständigkeit und wurden zum GroĂherzogtum Baden zusammengeschlossen. 1809 erfolgte eine Revision der MaĂe und Gewichte durch Michael Friedrich Wild.cite-ref-wild-14-0[14] Hieraus folgte 1810 und erneut 1829 die EinfĂźhrung eines teilweise metrischen Systems.cite-ref-maasordnung-15-0[15] Als Grundeinheit der Länge wurde ein âmetrischerâ FuĂ von 0,3 m festgesetzt und gleichzeitig das Dezimalsystem eingefĂźhrt. So entstand eine 3 m lange Rute, die auch im Bergwesen das Lachter sein sollte. Bei Bedarf waren halbe Ruten oder das 1,80 m lange Klafter zu verwenden.cite-ref-wild-14-1[14]cite-ref-tabellen-xxix-16-0[16] Allerdings wurde der altgewohnte Sprachgebrauch beibehalten und diese Rute als âneubadisches Lachterâ bezeichnet.cite-ref-metz-17-0[17]
⢠Das altbadische Lachter wurde mit 0,676 Ruten umgestellt (entspricht 2,028 m). Im Fßrstentum Fßrstenberg galt das Lachter zu etwa 1,947 m.cite-ref-tabellen-122-18-0[18]
⢠Im Herzogtum und KÜnigreich Wßrttemberg maà das Lachter 7 wßrttembergische Fuà und kam auf 2,0054 m.
Bayern
In Bayern hatte sich bis zur Umstellung auf das metrische System aufgrund der wechselvollen Geschichte kein einheitliches LachtermaĂ durchgesetzt. Trotz einer Vereinheitlichung des MaĂ- und Gewichtssystems im Jahr 1809 galten noch 1869 mehrere LachtermaĂe:
⢠das altbayerische Lachter war mit 6,75 altbayerischen (Mßnchner) Fuà definiert und kam auf 1,970049 m.
⢠Steben, das zeitweilig preuĂisch war, hatte das preuĂische Lachter zu 6 2â3 preuĂischen FuĂ (2,092356 m).
⢠In Wunsiedel war das Lachter mit 6 2â3 Bayreuther FuĂ angesetzt (entspricht 2,035426 m).
⢠Im ehemals Üsterreichischen Berchtesgaden war das Lachter, dem Klafter entsprechend, mit 6 bayrischen Fuà angesetzt und kam auf nur 1,751155 m.cite-ref-instruktion-19-0[19]
⢠Im ehemals franzÜsisch besetzten Rheinkreis galt bereits seit 1793 das Lachter zu 2 m.cite-ref-schmitz-20-0[20]
Braunschweig / Hannover
Das Lachter im Oberharz Ăźberstand bis zur EinfĂźhrung des Meters alle Normierungen, und das, obwohl die territoriale Zuordnung mehrfach wechselte. Ăberdies lässt es sich von keinem MaĂsystem ableiten.cite-ref-ziegler-21-0[21] Im KurfĂźrstentum Braunschweig wurde es mit 80 Zoll 8 ½ Linien Braunschweiger MaĂ (dezimal) oder 1,91926 m umgerechnet. Unterteilt war es jedoch in exakt 80 Lachterzoll (8 Spann zu 10 Lachterzoll). Im seit 1814 bestehenden KĂśnigreich Hannover war das Clausthaler Lachter mit 6 FuĂ 6 Zoll 10,445 Linien hannoversches MaĂ (duodezimal) definiert. Die Beibehaltung des Lachters wurde 1837 durch das Oberbergamt Clausthal bestätigt.cite-ref-clausthal-22-0[22] Das Lachter blieb auch unverändert, nachdem PreuĂen 1866 das KĂśnigreich als Provinz Hannover eingliederte. Es wurde schlieĂlich mit 1,9198 m umgestellt.cite-ref-stolberg-23-0[23]
PreuĂen
1780 fĂźhrte das unter Leitung von Friedrich Anton von Heynitz stehende kĂśnigliche Bergwerks-Department fĂźr das Herzogtum Magdeburg, das FĂźrstentum Halberstadt, das FĂźrstentum Minden und die Grafschaft Mark ein einheitliches LachtermaĂ ein.cite-ref-eytelwein-24-0[24] Dieses PreuĂische Lachter wurde mit 80 rheinländischen Zoll oder 6 2â3 rheinländischen FuĂ definiert und war mit 2,0924 m vergleichsweise lang.
FĂźr das erst ab 1742 zu PreuĂen gekommene Schlesien wurde im selben Jahr das (preuĂische) Schlesische Lachter mit 80 Breslauer Zoll definiert, was 1,9193 m entspricht. Mit der MaĂ- und Gewichtsordnung vom 16. Mai 1816 wurde aber auch hier das grĂśĂere preuĂische Lachter eingefĂźhrt.cite-ref-ordnung-1816-25-0[25]
Zum 1. Januar 1872 wurde dann das metrische System eingefĂźhrt.
Sachsen
Agricola gab in seiner De re metallica eine Länge von 6 Werkschuh (FuĂ) als LachtermaĂ an, was etwa einer Länge von 1,70 m entspricht.cite-ref-agricola-26-0[26] Allerdings wird bereits in der Annaberger Bergordnung von 1509 âvierdehalb [3 1â2] Freibergisch ele vor ein lachter gerechentâ und somit 1 Lachter mit 7 FuĂ gleichgesetzt.cite-ref-bo-1509-9-1[9] Mit dieser Bergordnung wurde bereits im 16. Jahrhundert versucht, die bergmännischen MaĂe zu vereinheitlichen.cite-ref-witth-ft-27-0[27] Galt also zunächst fĂźr das Freibergische (und damit Sächsische) Lachter die Freiberger Elle so wurde 1734, und noch einmal 1754, die etwas längere Leipziger Elle landesweit verbindlich festgelegt.cite-ref-lempe-28-0[28] 1811/1817 wurde eine stählerne Dresdner Elle zu 125,568 Pariser Linien als MaĂstab festgelegt. Nachdem sich in Frankreich das MetermaĂ durchsetzte, wurde das Lachter 1826 einer grundlegenden Revision unterzogen. Man vermaĂ verschiedene bei den Bergämtern und beim Oberbergamt hinterlegte Lachterstäbe und fand diese mit 1,9616 bis 1,9851 m nur unwesentlich von 2 m verschieden. Mit dem Reskript vom 28. April 1830 wurde das neue Lachter auf 2,000 m festgesetzt und die sofortige EinfĂźhrung befohlen. 1835 wurde noch die Dezimaleinteilung befohlen, die ab 1837 auf allen Rissen aufgebracht wurde. Mit EinfĂźhrung des metrischen Systems im Deutschen Reich wurde auch das Lachter zum 1. Januar 1870 abgeschafft.cite-ref-schmidt-5-29-0[29]
Tabellarische Ăbersicht (Auswahl)
| Region | Länge [m] | Bemerkung |
|---|---|---|
| Anhalt-Bernburg | 2,0410 | HarzgerĂśder Lachter |
| Baden (bis 1827) [ 30 ] | 2,25 | = 7,5 alte badische FuĂ |
| Baden (ab 1827) [ 30 ] | 2,99 | = 10 neue badische FuĂ |
| Bayern | 1,9705 | |
| Bayreuth | 2,0354 | entsprach 80 Bayreuther Zoll |
| Berchtesgaden | 1,7512 | entsprach 6 FuĂ |
| BĂśhmen | 2,3805 | entsprach 4 Ellen |
| Braunschweig | 1,9198 | |
| Clausthal | 1,9238 | |
| Eisleben | 2,0111 | |
| Hannover | 1,9198 | |
| Idria ( Krain ) | 1,957 | 6 idrianische FuĂ |
| Joachimsthal (JĂĄchymov) | 1,918 | |
| Kronach | 2,1270 | entsprach 7 NĂźrnberger FuĂ [ 31 ] |
| Lippe-Detmold | 2,3161 | |
| Nassau | 2,0924 | |
| Ăsterreich | 1,8965 | 1 Berglachter = 6 Schuh |
| PreuĂen | 2,0924 [ 32 ] | 80 preuĂ. Zoll |
| Sachsen | 1,98233 2,00000 | bis 1830: 7 Dresdner oder sächsische Fuà ab 1830: auf exakt 2 Meter definiert. |
| Altenberg | 1,9851 | 1826 ermittelt aus den Normallachtern der Bergämter. |
| Annaberg | 1,9826 | 1826 ermittelt aus den Normallachtern der Bergämter. |
| Freiberg | 1,9616 | 1826 ermittelt aus den Normallachtern der Bergämter. |
| Johanngeorgenstadt | 1,9811 | 1826 ermittelt aus den Normallachtern der Bergämter. |
| Marienberg | 1,9849 | 1826 ermittelt aus den Normallachtern der Bergämter. |
| Schemnitz (BanskĂĄ Ĺ tiavnica) | 2,022 | |
| Schlesien | 1,9202 | |
| Tirol (1769â1809 und ab 1815) [ 33 ] | 1,8949 | = Wiener Klafter |
| Tirol : Innsbruck (vor 1769) [ 34 ] | 2,005 | = 6 Tiroler FuĂ = 72 Tiroler Zoll |
| Tirol : KitzbĂźhel (1747) [ 35 ] | 1,78 | = 64 Tiroler Zoll |
| Tirol : Schwaz [ 35 ] | 1,75 | = 63 Tiroler Zoll |
| WĂźrttemberg | 2,0054 | = 7 wĂźrttembergische FuĂ |
BerglachtermaĂe
Ausgehend von der Definition des Meters (443,296 Pariser Linien) kann der Pariser FuĂ (144 Pariser Linien) mit 32,4839 Zentimeter gerechnet werden.
⢠1 Bayrisches Berglachtermaà = 1,97008166 Meter
⢠1 Braunschweiger Berglachtermaà = 1,92549439 Meter
⢠1 Dänisches Berglachtermaà = 2,01149028 Metercite-ref-strackerjan-36-0[36]
⢠1 Eisleber Berglachtermaà = 1,97257239 Metercite-ref-strackerjan-36-1[36]
⢠1 Eisleber Berglachtermaà = 6,191 Pariser Fuà = 2,011 m
⢠1 Englisches Berglachtermaà = 1,82932942 Meter (Fathom)cite-ref-strackerjan-36-2[36]
⢠1 FranzÜsisches Berglachtermaà = 1,94903334 Meter (Toise)cite-ref-strackerjan-36-3[36]
⢠1 Freiberger Berglachtermaà = 5,98 Pariser Fuà = 1,94 m
⢠1 Hessen-Kasseler Berglachtermaà = 1,994377 Metercite-ref-strackerjan-36-4[36]
⢠1 Idrijanisch Berglachtermaà = 1,95912511 Metercite-ref-strackerjan-36-5[36]
⢠1 Joachimsthaler Berglachtermaà = 1,97000312 Meter, auch 1,9185895 Metercite-ref-strackerjan-36-6[36]
⢠1 Magdeburger Berglachtermaà = 2,196978 Metercite-ref-strackerjan-36-7[36]
⢠1 Oberbayrisches Berglachtermaà = 5,927 Pariser Fuà = 1,925 m
⢠1 Pfälzer Berglachtermaà = 2,12036085 Metercite-ref-strackerjan-36-8[36]
⢠1 Pfälzer Berglachtermaà = 6,346 Pariser Fuà = 2,0614 m
⢠1 Russisches Berglachtermaà = 2,13357949 Metercite-ref-strackerjan-36-9[36]
⢠1 Schemnitzer Berglachtermaà = 2,02467215 Metercite-ref-strackerjan-36-10[36]
⢠1 Schwedisches Berglachtermaà = 5,483 Pariser Fuà = 1,781 m
⢠1 Zweibrßcker Berglachtermaà = 1,97000312 Metercite-ref-strackerjan-36-11[36]
Angaben ohne Marke nachcite-ref-37[37]
Siehe auch
Literatur
⢠Helmut Kahnt, Bernd Knorr: Alte MaĂe, MĂźnzen und Gewichte. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, ISBN 3-323-00013-7.
⢠Bernd LeiĂring: MaĂeinheiten des alten Bergbaus. Das Lachter. In: Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 5. Kulturbund, 1989, ISSN 0232-6078, S. 132â136.
⢠M. Schmidt: Ăber die Entwicklung der Markscheidekunst und die Ausbildung der Markscheider in Sachsen. In: Jahrbuch fĂźr das Berg- und HĂźttenwesen im KĂśnigreiche Sachsen auf das Jahr 1889. Graz&Gerlach, Freiberg 1889, II. Das Berglachter, S. 3â6 (tu-freiberg.de [PDF; 21,8 MB; abgerufen am 31. Juli 2015]).
⢠Julius Weisbach: Die neue Markscheidekunst und ihre Anwendung auf bergmännische Anlagen. Band 2. Vieweg, Braunschweig 1859, S. 7 (Digitalisat).
⢠Paul Wilski: Lehrbuch der Markscheidekunde. Band 2. Springer, Berlin, Heidelberg 1929, Längenmessung, S. 19â30.
⢠Otto Hermann Brandt: Urkundliches ßber Maà und Gewicht in Sachsen. Druckerei des Sächsischen Ministeriums des Innern, Dresden 1933.
⢠Fritz Verdenhalven: Alte MaĂ- und Währungssysteme aus dem deutschen Sprachgebiet. Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-7686-1036-5.
Einzelnachweise
cite-note-frank-11. â Manfred Frank: Die Alpirsbacher und Reinerzauer Erzgänge im WĂźrttembergischen Schwarzwald. In: WĂźrttembergische JahrbĂźcher fĂźr Statistik und Landeskunde. 1951, S. 117.
cite-note-22. â Heinrich August Ottokar Reichard: Der Passagier auf der Reise in Deutschland und der Schweiz, nach Amsterdam, BrĂźssel, Kopenhagen (etc). Friedrich August Herbig, Berlin 1843, S. 105.
cite-note-weisbach-7-33. â J. Weisbach, Die neue Markscheidekunst, 1859, S. 7.
cite-note-richter-29-44. â Friedrich Jakob Richter: Die Bergbaukunst nach Abraham Gottlob Werners Vorlesungen, in der KĂśnigl. Sächs. Bergakademie in Freiberg, und nach eigenen Erfahrungen. Arnold, Dresden 1823, S. 29 (Digitalisat).
cite-note-weigand-55. â Friedrich Ludwig Karl Weigand: WĂśrterbuch der deutschen Synonymen. Band 2: HâR. Kupferberg, Mainz 1843 (books.google.de).
cite-note-drw-66. â Deutsches RechtswĂśrterbuch. Abgerufen am 4. Dezember 2016.
cite-note-besch-77. â Werner Besch (Hrsg.): Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band 2. de Gruyter, Berlin / New York 2000, S. 1842 (books.google.de).
cite-note-cds-280-88. â Codex diplomaticus Saxoniae regiae. CDS II 13, S. 280 (Digitalisat).
cite-note-bo-1509-99. â Hubert Ermisch: Das sächsische Bergrecht des Mittelalters. Herzog Georgs Bergordnung fĂźr Sanct Annaberg. Giesecke & Devrient, Leipzig 1887, Art. 87, S. 193 (Digitalisat).
cite-note-voigtel-1010. â Nicolaus Voigtel: Geometria subterranea, oder Marckscheide-Kunst. 2., verb. Auflage. Dietzel, Eisleben 1686, S. 1 (Digitalisat).
cite-note-mintrop-1111. â Ludger Mintrop: EinfĂźhrung in die Markscheidekunde mit besonderer BerĂźcksichtigung des Steinkohlenbergbaues. 2., verb. Auflage. Springer, Berlin 1916, S. 34.
cite-note-ddb-harzgerode-1212. â Bergwerkskommission Harzgerode (Bestand) in der Deutschen Digitalen Bibliothek
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cite-note-wild-1414. â Michael Friedrich Wild: Ăber allgemeines MaĂ und Gewicht aus den Forderungen der Natur, des Handels, der Polizei und der gegenwärtigen noch Ăźblichen MaĂe und Gewichte abgeleitet mit Vorschlägen zu mittleren Maasen und Gewichten und zu MĂźnzen in leichtfaĂlichen Verhältnissen mit den metrischen, unter vorzĂźglicher RĂźcksicht und Anwendung auf rheinische Lande. Band 1. MĂźller, Karlsruhe 1815, S. 122 f. (Digitalisat).
cite-note-maasordnung-1515. â Maasordnung fĂźr das GroĂherzogthum Baden. Mit den dazu gehĂśrigen Instruktionen. MĂźller, Karlsruhe 1829 (Digitalisat).
cite-note-tabellen-xxix-1616. â Tabellen zur Verwandlung der alten Maase und Gewichte des GroĂherzogtums Baden in die neuen allgemeinen Badischen. Band 2. MĂźller, Karlsruhe 1812, S. XXIX f. (Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-metz-1717. â Rudolf Metz: Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen im Nordschwarzwald. 2. Auflage. Lahr 1977, S. 597.
cite-note-tabellen-122-1818. â Tabellen zur Verwandlung der alten Maase und Gewichte des GroĂherzogtums Baden in die neuen allgemeinen Badischen. Band 2. MĂźller, Karlsruhe 1812, S. 122 (Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-instruktion-1919. â Nachtrag zur Dienstesinstruction fĂźr die k. Markscheider vom 18. August 1869. In: Berggesetz fĂźr das KĂśnigreich Bayern: vom 20. März 1869, nebst Einleitung, Erläuterungen aus den Motiven zum Entwurfe des Gesetzes und den Verhandlungen der beiden Kammern, sonstigen Bemerkungen und InhaltsverzeichniĂ. Franz, MĂźnchen 1869, S. 267 (books.google.de).
cite-note-schmitz-2020. â Chr. Schmitz: Ăber MaaĂe und Gewichte im KĂśnigreiche Bayern mit RĂźcksichtnahme auf Grundlage und gesetzliche Bestimmungen. Fleischmann, MĂźnchen 1845, S. 44, 61 (books.google.de).
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cite-note-eytelwein-2424. â Johann Albert Eytelwein: Vergleichungen der gegenwärtig und vormals in den kĂśniglich preuĂischen Staaten eingefĂźhrten MaaĂe und Gewichte, mit RĂźcksicht auf die vorzĂźglichsten MaaĂe und Gewichte in Europa. 2., vermehrte Auflage. Realschulbuchhandlung, Berlin 1810, S. 30 (Textarchiv â Internet Archive).
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cite-note-lempe-2828. â Johann Friedrich Lempe: Bergmännisches Rechenbuch. 1. Teil. Barthel, Freiberg 1787, S. 239 f. (books.google.de).
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cite-note-312. NĂźrnberg. In: Heinrich August Pierer, Julius LĂśbe (Hrsg.): Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit. 4. Auflage. Band 12: Nishnei-NowgorodâPfeufer. Altenburg 1861, S. 159â161 (Digitalisat. zeno.org). âStadtfuĂ von 12 Zoll Ă 12 Linien = 303,975 Millimeterâ
cite-note-323. Ludger Mintrop: EinfĂźhrung in die Markscheidekunde, mit besonderer BerĂźcksichtigung des Steinkohlenbergbaues. 2., verbesserte Auflage. Springer, Berlin 1916, S. 34.
cite-note-334. Wilhelm Rottleuthner: Die alten Localmasse und Gewichte nebst den Aichungsvorschriften bis zur EinfĂźhrung des metrischen Mass- und Gewichtssystems und der Staatsaichämter in Tirol und Vorarlberg. Wagnerâsche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck 1883, S. 14â22.
cite-note-345. Wilhelm Rottleuthner: Die alten Localmasse und Gewichte nebst den Aichungsvorschriften bis zur EinfĂźhrung des metrischen Mass- und Gewichtssystems und der Staatsaichämter in Tirol und Vorarlberg. Wagnerâsche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck 1883, S. 16, 130.
cite-note-rottleuthner-wilhelm-1883-356. Wilhelm Rottleuthner: Die alten Localmasse und Gewichte nebst den Aichungsvorschriften bis zur EinfĂźhrung des metrischen Mass- und Gewichtssystems und der Staatsaichämter in Tirol und Vorarlberg. Wagnerâsche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck 1883, S. 32.
cite-note-strackerjan-3636. â Gustav Wagner, Friedrich Anton Strackerjan: Kompendium der MĂźnz-, MaĂ-, Gewichts- und Wechselkursverhältnisse sämtlicher Staaten und Handelsstädte der Erde. B. G. Teubner, Leipzig 1855, S. VI.
cite-note-3737. â Johann Christian Nelkenbrecher: J. C. Nelkenbrechers allgemeines Taschenbuch der MĂźnz-, MaĂ- und Gewichtskunde fĂźr Banquiers und Kaufleute. Sandersche Buchhandlung, Berlin 1820, S. 442.